Wusstet ihr, dass Mähroboter für Igel nachts zur tödlichen Gefahr werden können?
Igel sind nachtaktiv – genau dann sind sie im Garten unterwegs, meist auf Futtersuche und oft auch langsamer als wir denken.
Das Problem mit den Mährobotern: Viele Mähroboter erkennen Igel nicht zuverlässig. Da Igel bei Gefahr nicht fliehen, sondern sich zusammenrollen, sind sie besonders gefährdet. Was normalerweise Schutz bietet, endet gegen Messer und Antrieb oft tödlich. Verletzte Igel kehren in ihr Versteck zurück und sterben dort unbemerkt.
Um Igel zu schützen gelten folgende Regeln:
Kein Nachtbetrieb von Mährobotern: Nur tagsüber und unter Aufsicht einsetzen, damit die nachtaktiven Tiere nicht getötet oder schwer verletzt werden. Auch wenn sich die Sensortechnik in den letzten Jahren verbessert hat, erkennen viele Geräte Igel noch immer nicht zuverlässig. Kontrolliert daher auch tagsüber vor dem Start, ob sich kleine Wildtiere auf der Rasenfläche befinden könnten.
So stellt ihr den Tagbetrieb ein:
Nachtzeiten deaktivieren
Laufzeiten z. B. zwischen 9:00–17:00 Uhr setzen
Wenn möglich: keine Dämmerungs-/Nachtprogramme
Auch andere Gartenmaschinen wie z.B. der Freischneider stellen eine tödliche Gefahr für die kleinen Tiere dar!
Vor dem Einsatz von Gartenmaschinen wie z.B. dem Freischneider auf Igel und Igelnester überprüfen: Findet man ein Igelnest, muss der Bereich von den Gartenarbeiten ausgeschlossen werden.
Ihr möchtest euren Garten noch igelfreundlicher gestalten?
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- Seltener mähen: Der Rasen darf auch mal länger sein
- Teilflächen stehen lassen: Inseln, Ecken, Randstreifen oder unter Hecken
- Unterschlupf bieten: Laub- oder Reisighaufen in ruhigen Ecken