Veranstal­tungen

Ein wichtiges Anliegen der Biologischen Stationen Oberberg und Rhein-Berg ist es, den Menschen aus der Region die Besonderheiten der Bergischen Natur- und Kulturlandschaft nahe zu bringen. Dabei sollen möglichst alle interessierten Menschen unabhängig von Alter, Herkunft, körperlicher oder geistiger Einschränkung die Möglichkeit haben, die Natur mit allen Sinnen zu erleben.

Wir bitten um vorherige Anmeldung, damit wir Sie im Falle einer Absage einer Veranstaltung, benachrichtigen können!

Wiehltalsperre
Foto von Frank Herhaus

07. Februar 2026

Wintervögel an der Wiehltalsperre

Vögel im Winter beobachten, kann man sehr schnell in der Nähe menschlicher Behausungen, da viele Standvögel wie Meisen, Amseln und Finken sich dort auf Nahrungssuche begeben. Faszinierend ist es jedoch, wenn man Zugvögel beobachten kann, die jedes Jahr oft weite Strecken zurücklegen, um in unseren Breitengraden geeignete Nahrungsquellen zu finden. Zugvögel sind dabei wahre Weltenbummler, sie bereichern unsere Oberbergische Region mit Ihrem Anblick, wie z.B. Erlenzeisige, Schwanzmeisen, Schellente oder Gänsesäger. Auf dieser geführten Exkursion haben die Teilnehmenden die Gelegenheit, am Vorstau der Wiehltalsperre insbesondere Wasservögel zu beobachten, die als Wintergäste bei uns Station machen.

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24. März 2026

Wildbienenhotel - Hilfe, wer wohnt denn da!

Sind Wildbienen wirklich „wild“ und wie unterscheiden sich Blattschneiderbiene, Mauerbiene und Co. von der Honigbiene? Wie können wir Wildbienen in unseren Garten oder auf den Balkon locken? Jedes Kind baut in Begleitung eines (Groß-)Elternteils eine kleine Nisthilfe für Wildbienen, die er oder sie anschließend mit nach Hause nehmen kann. In diesen Nisthilfen können die Wildbienen-Weibchen ihre Eier ablegen und im Frühjahr und Sommer kann das summende Treiben im Garten oder auf dem Balkon beobachtet werden. Bitte bringen Sie – wenn vorhanden – eine Bohrmaschine und einen Holzbohrer mit!

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18. April 2026

Vogelstimmenkonzert im Königsforst

Im Frühling bietet der Wald jeden Morgen ein erstaunliches musikalisches Spektakel an: Die einzelnen Musikanten herauszuhören fällt zu Beginn allerdings schwer, denn sie sitzen nicht auf einer hell erleuchteten Bühne. Bei dieser Vogelstimmenwanderung geht es darum, die häufigsten Gesänge kennen zu lernen und sie anhand von Beobachtungen, Abbildungen und Modellen dem richtigen Vogel zuzuordnen. Informationen über die Biologie der einzelnen Arten runden die Veranstaltung ab.

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25. April 2026

Pflanzentauschbörse

Reger Austausch von Pflanzen und Erfahrungen zwischen Gartenfreund*innen, Hobby- und Freizeitgärtner*innen. Viele Infos rund um das Thema Naturgarten, Biogarten, „alte Sorten“, heimische Stauden und mehr! Im Landschaftshaus erwarten Sie wieder spannende Vorträge. Hinweis für Menschen mit Behinderung: Bitte nehmen Sie Kontakt zu uns auf, wenn Sie Unterstützungsbedarf haben. Ein/e Gebärdensprachdolmetscher/in kann nicht zur Verfügung gestellt werden.

Anmeldung nicht erforderlich! Informationen unter:

26. April 2026

Das Labyrinth von Schloss Homburg

Einst gab es über 100 Rasenlabyrinthe in Deutschland. Labyrinthe haben eine sehr lange Tradition. Sie waren Spiel- und Tanzplatz bei besonderen Festen und Orte heiliger Rituale. Sie wurden als Pilgerweg im Kleinformat genutzt oder dienten der inneren Einkehr zum Nachspüren wesentlicher Elemente der eigenen Lebensspur. Auch heute geht von Labyrinthen eine besondere Faszination aus und viele Menschen lieben Labyrinthe. Sehen sie eines, so schreibt Gernot Candolini, wollen sie es begehen – ohne Absicht, ohne Zielvorstellung, ohne Begründung. Einfach um zu sehen, wie sich der Weg entfaltet, wie er sich anfühlt, wohin er führt. Dieser Weg ist immer mit Neugier verbunden und am Ende können Labyrinthe auch Kraft und Zuversicht schenken. An diesem Nachmittag sind sie eingeladen, das Rasenlabyrinth vor Schloss Homburg mit mir zu erkunden und gemachte Erfahrungen auf vielfältige Weise im Roten Haus der Biologischen Station kreativ und meditativ zu vertiefen. Nebenbei erfahren sie viel Wissenswertes über die lange und wechselvolle Geschichte der Labyrinthe.

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Mai 2026

Yoga auf der Streuobstwiese

Der Yoga Kurs findet auf einer Obstwiese im Oberbergischen statt. Nach ein paar einführenden Worten von Kerstin Wolf (Biostation Oberberg) über die Arbeit der Biostation für den Erhalt der Streuobstwiesen im Oberbergischen, erwartet die Teilnehmer ein 75-minütiger Yoga Kurs, der durch die zertifizierte Yogalehrerin und Biostations-Mitarbeiterin Tatjana Gressler geleitet wird. In der 75-minütigen Hatha-Yoga-Einheit werden achtsam ausgeführte Körperhaltungen mit bewusster Atmung kombiniert. Der Kurs ist für alle Erfahrungsstufen geeignet und bietet eine harmonische Mischung aus kraftvollen und sanften Asanas. Im Einklang mit der Natur steht das Üben von stabilisierenden und erdenden Positionen im Mittelpunkt, die innere Ruhe, Klarheit und Ausgeglichenheit fördern. Sammeln Sie auf diese Weise neue Energie und gehen gestärkt in ihren Alltag zurück.

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Mai 2026

Feierabendspaziergang zur Wacholderheide

Wacholder – man kennt ihn aus manch leckerer Speise oder in flüssiger Form nach einem üppigen Essen. Aber er wird nicht umsonst auch als Baumapotheke bezeichnet und kann sogar im Winter wachsen. Auf einem Spaziergang durch den Wald zur Branscheider Wacholderheide gibt es viele Informationen und Geschichten zu dieser im Oberbergischen außergewöhnlichen Landschaft. Bei entsprechendem Wetter bildet ein unvergesslicher Ausblick mit Sonnenuntergang den krönenden Abschluss des Tages.

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30.Mai 2026

Lebensraum Steinbruch

Als die Menschen begannen, Steine abzubauen, schufen sie nebenbei einen interessanten Lebensraum für einige Tier- und Pflanzenarten. Durch diese sog. Sekundärbiotope konnten Arten, die man sonst eher in Flussauen oder Gebirgen findet, ganz neue Lebensräume besiedeln. So wie zum Beispiel in den Grauwacke Steinbrüchen von Lindlar. An einem hoffentlich lauschigen Abend entdecken wir das Gelände der BGS GmbH. Neben versteinerten Seelilien finden wir mit etwas Glück auch Fledermäuse oder den seltenen Glockenfrosch. Da die Veranstaltung in der Abenddämmerung stattfindet, sollten zudem Taschenlampen mitgenommen werden.

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21. Juni 2026

Die Haferspanien-Runde - Eine (fast) mediterrane Wanderung durch das Homburger Ländchen.

Das Homburger Ländchen ist ein Landstrich von ganz eigenartiger Schönheit. Weite offene Landschaften wechseln mit kleinen verwunschenen Wäldchen ab. Über allem thront und wacht das Schloss Homburg, das der Region seinen Namen gab. Auf unserer Tour durch das hügelige Gelände wird bald klar, warum wir uns hier in „Haferspanien“ befinden. Der annähernd mediterrane Charakter der alten Kulturlandschaft rund um das Schloss Homburg gehört zum schönsten, was das Bergische Land zu bieten hat.

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Juni 2026

16.15. Grünland-Exkursion für Landwirte

Die Veranstaltung dient vor allem dem Gedankenaustausch und erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Verband Landwirtschaftlicher Fachschulabsolventen (vlf) und der Kreisbauernschaft Oberberg. Gemeinsam besichtigen wir unterschiedlich bewirtschaftete Grünlandflächen und diskutieren die Einbindung extensiv bewirtschafteter Flächen in den landwirtschaftlichen Betrieb und den Einfluss der Bewirtschaftung auf den Pflanzenbestand.

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Heuwiese Geilenkausen

12. Juni 2026

Dem Jakobs-Kreuzkraut an den Kragen.

Artenreiches Grünland liefert wertvolles Heu und gehört zu den farbenfrohesten Biotopen in Nordrhein-Westfalen mit wichtigen Funktionen für das Landschaftsbild. Unter den buntblühenden Kräutern gibt es aber auch Pflanzen, die für die Nutztiere schädlich sind - das Jakobs-Kreuzkraut oder auch Jakobs-Greiskraut genannt. Auch wenn es sich um eine einheimische Pflanze handelt, die ihren Nutzen im heimischen Naturkreislauf hat, breitet sie sich in jüngster Zeit sehr stark - überwiegend durch Wind aus! Bei dieser Veranstaltung entfernen die Teilnehmenden unter sachkundiger Anleitung und mit Handschuhen diese Pflanze vor der Blüte auf einer ausgesuchten Fläche.

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Mädesüß-Perlmutterfalter (Brenthis ino) Foto: B. Bergmann

19. Juni 2026

Tagfalterexkursion im Römerbachtal

In dieser Veranstaltung geht es um das Erkennen und Bestimmen von Tagfaltern und deren Präimiginalstadien. Auf einer geführten Wanderung durch das Römer Bachtal bei Morsbach werden verschiedene Lebensräume besucht. Hier können Tagfalter und deren Raupen in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden. Unter fachkundiger Leitung werden die Arten bestimmt und Informationen zu den einzelnen Arten gegeben. Eine Einführung in die Bestimmung mittels einer Bestimmungs-App (Obsidentyfi) wird während der Exkursion ebenfalls angeboten. Freuen Sie sich auf eine spannende Entdeckungsreise in den Süden des oberbergischen Landes.

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20. Juni 2026

Mähen mit der Sense

Das Mähen mit der Sense ist eine altbewährte Technik mit vielen Vorteilen. Immer mehr Menschen entdecken die schonende Pflege der Wiesen und den respektvollen Umgang mit der Natur. Aber auch für das eigene Wohlbefinden entspannt Sensenmähen und macht Spaß. Die Sense wird gestellt und selbstverständlich kann die eigene Sense auch mitgebracht werden.

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Oberbergischer Wald in der Klimakrise (Foto: Sebastian Schäfer)

Juni 2026

Der obergische Wald in der Klimakrise

Unser Wald leidet – abgestorbene Fichten oder bereits geräumte Freiflächen säumen viele Wanderwege im Oberbergischen. Die großen Schadflächen verändern dabei nicht nur unsere Landschaft, sondern haben Einfluss auf viele Funktionen, die das Ökosystem Wald tagtäglich für uns bereitstellt. Verliert der Wald seine klimaregulierende Wirkung oder die Fähigkeit Kohlenstoff zu speichern? Können wir unseren Wald unterstützen sich anzupassen, um gegen die Klimakrise bestehen zu können? - Sarah Hanuschik, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Biologischen Station Oberberg, und Christoph Weber, Revierförster des Oberbergischen Kreises, beleuchten während einer Wanderung die ökologischen und forstwirtschaftlichen Aspekte, die in der Klimakrise für den Wald besonders relevant sind. Dabei soll nicht nur der Ist-Zustand erklärt werden, sondern auch Perspektiven für einen zukunftsfähigen Wald aufgetan werden.

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Juli 2026

Verschmähtes Unkraut oder kraftvolle Heilpflanze?

Diese mehrjährige Staude ist für viele einfach nur lästig brennendes Unkraut. Die Brennnessel kommt dabei gar nicht so häufig vor, denn sie benötigt für Ihr Wachstum viel Stickstoff und kommt als Zeigerpflanze an Feldrändern intensiv genutzter Flächen oft vor. In dieser Veranstaltung soll der Wert dieser Pflanze für mehr als 40 Schmetterlingsarten, für unsere Küche und die Heilkunde hervorgehoben werden.

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29. August 2026

Lautlose Jagd – auf den Spuren von Batman.

An der Wupper in den Ohler Wiesen suchen wir Fledermäuse in der hereinbrechenden Dunkelheit. Mit Taschenlampe und Ultraschalldetektor erleben Kinder und Erwachsene die lautlosen Jäger ganz nah und erfahren spielerisch und im lockeren Austausch viel Erstaunliches über diese faszinierende Tiergruppe.

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11. September 2026, ab 19:30 Uhr

Sternenwanderung mit Führung anlässlich der Earthnight.

Wenn die Sonne untergeht und die Dämmerung hereinbricht, beginnt dieses kleine Abenteuer! Gemeinsam richten wir den Blick zum Himmel, entdecken die ersten Sterne und Sternbilder am Nachthimmel. Mit Hilfe des Teleskopes der Sternwarte blicken wir tief in das Weltall hinein. In der Dunkelheit sind aber auch andere Sinneserfahrungen viel deutlicher wahrnehmbar als im Hellen. Wir lauschen nach geheimnisvollen Jägern der Nacht, wie Fledermäusen und anderen Jägern der Dunkelheit. Dabei erfahren die Teilnehmenden Faszinierendes über deren andere Lebensweise. Ein Abend voller Sterne, Geschichten und flatternden Überraschungen.

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12. September 2026, ab 19:30 Uhr

Mähen mit der Sense

Das Mähen mit der Sense ist eine altbewährte Technik mit vielen Vorteilen. Immer mehr Menschen entdecken die schonende Pflege der Wiesen und den respektvollen Umgang mit der Natur. Aber auch für das eigene Wohlbefinden entspannt Sensenmähen und macht Spaß. Die Sense wird gestellt und selbstverständlich kann die eigene Sense auch mitgebracht werden.

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September 2026

Feierabendspaziergang zur Wacholderheide

Wacholder – man kennt ihn aus manch leckerer Speise oder in flüssiger Form nach einem üppigen Essen. Aber er wird nicht umsonst auch als Baumapotheke bezeichnet und kann sogar im Winter wachsen. Auf einem Spaziergang durch den Wald zur Branscheider Wacholderheide gibt es viele Informationen und Geschichten zu dieser im Oberbergischen außergewöhnlichen Landschaft. Bei entsprechendem Wetter bildet ein unvergesslicher Ausblick mit Sonnenuntergang den krönenden Abschluss des Tages.

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September 2026

Yoga auf der Streuobstwiese

Der Yoga Kurs findet auf einer Obstwiese im Oberbergischen statt. Nach ein paar einführenden Worten von Kerstin Wolf (Biostation Oberberg) über die Arbeit der Biostation für den Erhalt der Streuobstwiesen im Oberbergischen, erwartet die Teilnehmer ein 75-minütiger Yoga Kurs, der durch die zertifizierte Yogalehrerin und Biostations-Mitarbeiterin Tatjana Gressler geleitet wird. In der 75-minütigen Hatha-Yoga-Einheit werden achtsam ausgeführte Körperhaltungen mit bewusster Atmung kombiniert. Der Kurs ist für alle Erfahrungsstufen geeignet und bietet eine harmonische Mischung aus kraftvollen und sanften Asanas. Im Einklang mit der Natur steht das Üben von stabilisierenden und erdenden Positionen im Mittelpunkt, die innere Ruhe, Klarheit und Ausgeglichenheit fördern. Sammeln Sie auf diese Weise neue Energie und gehen gestärkt in ihren Alltag zurück.

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Oktober 2026

Dörfer und Natur - Bustour im Homburger Ländchen.

Mit dem Nümbrechter Bürgerbus geht es auf eine exklusive Rundfahrt durch das Homburger Ländchen. Bequem und wettersicher erleben Sie die Schönheit der Region und erfahren viel Wissenswertes über die sehenswerten Fachwerkdörfer, deren Menschen und die Natur. Welche schützenwerte Tiere Leben in der Bröl oder in einem Steinbruch? Die Region ist vielseitig hat viel zu bieten!

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11. Dezember 2026

Unheimlich besinnlich! Lichterwanderung im Schlosswald

Kleine Lichter weisen den Weg durch den winterlichen Wald am Schloss Homburg. Alleine oder in kleinen Gruppen wandern wir ca. 2,5 km ohne Fackel oder Taschenlampe durch die Dunkelheit und erleben den Wald einmal ganz anders. Im Anschluss genießen wir Glühwein und Punsch im Feuerschein. Bitte festes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung anziehen.

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Festes Schuhwerk

Wetterangepasste Kleidung

Fernglas - wenn vorhanden

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